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Unterricht

Übergang Kita – Grundschule

Wir arbeiten nach einem Übergangskonzept, das im Rahmen der Zertifizierung zum Kompetenzzentrum für Begabungsförderung von der benachbarten DRK-Kita und unserer Grundschule ausgearbeitet wurde. Die ebenfalls im Ort gelegene evangelische Kita konnten wir als Netzwerkpartnerin gewinnen. Wichtige pädagogische Elemente des Übergangs sind die Logbuch-Arbeit (DRK-Kita: Schülerbüro) in den Kitas, das Übergangsgespräch von Eltern, Erzieherinnen oder Erziehern und Lehrkraft, ein Schulbesuch mit Unterricht vor Schuleintritt und die bis zum Ende des 1. Schulhalbjahres andauernde Übergangsphase mit Austausch zwischen Kitas und Schule sowie Hospitationen.

Eingangsphase

Wie im Erlass vorgesehen gestalten wir die Eingangsphase im Sinne des Entwicklungs- und Lernstandes unserer Schülerinnen und Schüler flexibel, denn sie können die ersten 2 Schuljahre in 1 Jahr oder in 3 Jahren durchlaufen. Ein 3. Jahr Eingangsphase wird nicht auf die Schulbesuchszeit angerechnet.

Inklusive Begabungsförderung

Seit unserer 2-jährigen Fortbildungszeit gemeinsam mit der DRK-Kita und der Zertifizierung zum Kompetenzzentrum für Begabungsförderung beschäftigen wir uns damit, Begabungen von Kindern möglichst frühzeitig zu erkennen und im Unterricht und Schulleben zu fördern. Wir befinden uns also in einem stetigen Prozess, diese Zielsetzung für alle Kinder umzusetzen.

Wir sehen unsere begabungsfördernde Aufgabe darin, alle Kinder – egal ob hoch-, normal- oder minderbegabt – zu befähigen und zu motivieren, ihre individuellen Lernprozesse am Ende der Grundschulzeit weitgehend eigenverantwortlich und erfolgreich zu durchlaufen. Dafür stehen wir Lehrkräfte ihnen als Beraterinnen und Berater, als Helferinnen und Helfer und Anleiterinnen und Anleiter zur Verfügung.

Seit 2013 haben wir dafür pädagogische Instrumente entwickelt oder übernommen und im Unterricht fest installiert:

  • Übergangskonzept Kita – Grundschule
  • Portfolioarbeit
  • jahrgangsbezogene Lerntagebücher mit Lernlandkarten
  • kompetenzbezogene notenfreie Bewertung
  • Offener Unterrichtsanfang
  • regelmäßige Lerngespräche mit Schülerinnen und Schülern
  • jährliche Lernberatungsgespräche mit den Eltern
  • Forschendes Lernen in den Klassen 3 und 4
  • grundschulangepasstes Lernen an und Nutzen an 60 mobilen Schüler-PCs
  • Draußenschule

Beim bundesweiten LemaS (Leistung macht Schule) – Projekt nehmen wir aktuell an der 2. Projektphase, der Transferphase teil.

Lernen am anderen Ort

Es gibt viele Möglichkeiten, an anderen Orten als der Schule zu lernen. Die Lehrerkonferenz hat in Abstimmung mit der Schulkonferenz folgende auswärtige Lernveranstaltungen festgelegt:

Klassenstufe 1 Ausflüge und Wanderungen in die Umgebung
Wo wohnen meine Klassenkameraden/innen?
Was muss ich auf meinem Schulweg beachten?
Klassenstufe 2 Tierpark Gettorf oder Tierpark Warder
Klassenstufe 3 Übernachtungsfahrt
Ziele liegen in der näheren Umgebung. Die Fahrt dient auch der Vorbereitung der Kassenfahrt im 4. Schuljahr.
Klassenstufe 4 mehrtägige Klassenfahrt
Sie findet am Beginn des 4. Schuljahres statt. Die Reisziele liegen an der Nordsee.
Klassenstufen 1 – 4 Schulausflug
Jedes Jahr besuchen alle Klassen in der Vorweihnachtszeit eine Theateraufführung.
Außerdem verbinden wir das Spielefest mit einem gemeinsamen Ausflugsziel.

Prävention: Präventionskonzept

Präventive Arbeit in unterschiedlichsten Bereichen ist Aufgabe von Schule. In folgenden Präventionsfeldern sind wir tätig: Partizipation, sozial-emotionale Entwicklung, soziale Kompetenz, Ernährung, Sicherheit und Erste Hilfe, Absentismus und Kindeswohlgefährdung.

Partizipation: Schülerrat, Streitschlichtung, Juniorhelfer

Mitbestimmung und Übernahme von Verantwortung durch unsere Schülerinnen und Schüler sind in folgenden Projekten fest im Schulalltag integriert.

Schülerrat: Er wird geleitet von unserer Schulsozialarbeiterin Maike Doerenberg und gebildet aus den Klassenvertretungen, also den Klassensprecherinnen und Klassensprechern. Der Schülerrat bringt durch eine ausgewählte Schülervertretung Anträge in die Schulkonferenz ein.
Streitschlichtung: Jedes Jahr werden zehn Drittklässler mit Einverständnis der Eltern zu Streitschlichtern oder auch Konfliktlotsen ausgebildet. Die Kinder fahren an einem Wochenende gemeinsam mit unserer Schulsozialarbeiterin Maike Doerenberg, der Schulleitung Gesa Meißner und den 10 Streitschlichtern der Grundschule Surendorf in das Zeltlager am Selker Noor. Neben gemeinsamen Aktionen erhalten die 20 Schülerinnen und Schüler vier 90-minütige Fortbildungseinheiten. Mit Beginn des 4. Schuljahres nehmen sie dann ihre Tätigkeit als Streitschlichterinnen und Streitschlichter in jeder großen Pause auf, zunächst begleitet von Frau Doerenberg, dann aber eigenverantwortlich.
So haben alle Kinder unserer Schule die Möglichkeit, sich beim Beilegen eines Streits kompetent helfen zu lassen und erlernen dadurch richtige Handlungsmuster, die sie dann auch ohne Hilfe anwenden können.
Juniorhelfer: Jedes Jahr werden ebenfalls 10 Drittklässler als Juniorhelfer in einer samstäglichen Kompaktfortbildung von 4 Zeitstunden durch eine Lehrkraft und eine Begleitperson ausgebildet. Die Juniorhelfer übernehmen die Behandlung kleinerer Verletzungen und die Betreuung der Kinder, führen das Verbandsbuch und informieren wenn notwendig die aufsichtsführenden Lehrkräfte.

Offene Ganztagsschule Dänischenhagen